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Eisentransport im Körper —
Die Aufgabe von Kupfer

Eisenblatt beleuchtet, wie das Spurenelement Kupfer gemäß wissenschaftlich geprüfter EU-Angaben zu einem normalen Eisentransport im Körper beiträgt.

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Wie gelangt Eisen dorthin, wo es gebraucht wird?

Eisen zählt zu den bekanntesten Spurenelementen im menschlichen Körper. Es ist Bestandteil des Hämoglobins und ermöglicht den Sauerstofftransport im Blut. Doch Eisen allein reicht nicht aus — damit es von der Nahrung bis in die Zellen gelangt, sind komplexe Transportmechanismen erforderlich, an denen weitere Spurenelemente beteiligt sind.

Der Eisentransport beschreibt den Weg des Eisens von der Aufnahme im Dünndarm über den Transfer ins Blutplasma bis hin zur Verteilung an Zielgewebe wie Knochenmark, Leber und Muskulatur. Auf diesem Weg muss Eisen mehrfach seinen Oxidationszustand wechseln — von der zweiwertigen (Fe²⁺) in die dreiwertige Form (Fe³⁺) und zurück. Für diese Umwandlungen werden Enzyme benötigt, die auf bestimmte Mineralien als Kofaktoren angewiesen sind.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat wissenschaftliche Gutachten zum Beitrag von Kupfer beim Eisentransport erstellt. Auf dieser Grundlage hat die EU-Kommission eine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe veröffentlicht.


Kupfer und der Weg des Eisens

Das Spurenelement Kupfer verfügt über eine von der EU zugelassene gesundheitsbezogene Angabe zum normalen Eisentransport im Körper.

Cu

Kupfer als Transportbegleiter

Kupfer ist ein essenzielles Spurenelement, das im Körper an zahlreichen oxidativen Prozessen mitwirkt. Im Zusammenhang mit dem Eisentransport ist Kupfer Bestandteil des Enzyms Ceruloplasmin, einer Ferroxidase im Blutplasma. Dieses Enzym oxidiert zweiwertiges Eisen (Fe²⁺) zu dreiwertigem Eisen (Fe³⁺), sodass es an das Transportprotein Transferrin binden kann.

„Kupfer trägt zu einem normalen Eisentransport im Körper bei“

Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

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Eisen im Überblick

Eisen ist mengemäßig das häufigste Spurenelement im menschlichen Körper. Der Gesamtbestand beträgt bei Erwachsenen etwa 3–5 g. Rund zwei Drittel davon befinden sich im Hämoglobin der roten Blutkörperchen. Die verbleibende Menge verteilt sich auf Speicherformen wie Ferritin und Funktionsenzyme in Leber, Milz und Knochenmark.

Damit Eisen seine Aufgaben erfüllen kann, muss es gezielt im Körper verteilt werden — ein Vorgang, bei dem kupferhaltige Enzyme mit dokumentiertem Beitrag mitwirken.


Warum der Eisentransport für den Organismus von Bedeutung ist

Eisen ist an einer Vielzahl physiologischer Vorgänge beteiligt. Ohne einen funktionierenden Transport wäre die Versorgung der Gewebe mit diesem Spurenelement nicht möglich. Im Einzelnen betrifft dies:

Da der Körper über keinen aktiven Ausscheidungsmechanismus für Eisen verfügt, wird die Eisenhomöostase hauptsächlich über die Regulation der Aufnahme und des intrazellulären Transports gesteuert. Die täglichen Eisenverluste über Haut, Darmepithel und geringe Blutungen betragen etwa 1–2 mg und müssen über die Nahrung ausgeglichen werden.

Die Rolle von Kupfer: Ceruloplasmin und Hephaestin

Kupfer erfüllt seine Funktion beim Eisentransport über zwei wesentliche Enzyme. Ceruloplasmin, das im Blutplasma zirkuliert, ist eine Multikupfer-Ferroxidase, die Fe²⁺ zu Fe³⁺ oxidiert. Erst in der dreiwertigen Form kann Eisen an das Plasmaprotein Transferrin binden, das es zu den Zielgeweben transportiert.

Hephaestin, ein membrangebundenes Homolog des Ceruloplasmins, befindet sich in den Enterozyten des Dünndarms. Es katalysiert die gleiche Oxidationsreaktion und ermöglicht so den Export von Eisen aus den Darmzellen ins Blut. Beide Enzyme sind kupferabhängig — bei unzureichender Kupferversorgung ist ihre Aktivität eingeschränkt.

Gemäß der EU-Verordnung gilt hierfür die zugelassene Angabe:

„Kupfer trägt zu einem normalen Eisentransport im Körper bei“ — Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

Kupfer in der Ernährung

Kupfer kommt in zahlreichen Lebensmitteln vor. Besonders reich an Kupfer sind Innereien (insbesondere Leber), Schalentiere, Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Auch dunkle Schokolade und bestimmte Gemüsesorten wie Kartoffeln und Pilze liefern nennenswerte Mengen. Der Referenzwert für die tägliche Kupferzufuhr liegt gemäß EU-Verordnung 1169/2011 bei 1 mg.

Die Bioverfügbarkeit von Kupfer aus der Nahrung liegt üblicherweise zwischen 30 % und 60 %. Sie wird unter anderem durch den gleichzeitigen Verzehr von Zink, Vitamin C und Phytinsäure beeinflusst, da diese Substanzen mit Kupfer um die Absorption im Dünndarm konkurrieren können.


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